Pedro erzählt... Teil 2
Seine Sicht auf das "Präsent im Moment Sein"
Hallo ihr Lieben,
ich bin’s wieder mal. Euer Pedro. Experte für Schütteln, Chillen und ein entspanntes Leben.
Heute nehme ich euch auf einen meiner Waldspaziergänge mit meinem Frauli mit. Denn, wenn mein Frauli und ich eine Pause brauchen – also sie. Und ich Auslastung brauche, dann geht’s ab in den Wald.
Und da sind wir jetzt: im Wald. Ich bin gerade rundum glücklich. Ich habe weichen Waldboden unter meinen Füßen und die Frühlingssonne scheint mir leicht auf mein Fell. Sie wärmt mich so schön. Tut das gut. Und ich rieche soooo viiieeeleee spannende Gerüche. Weiß gar nicht, wohin zuerst. Ein Duft sag ich euch. Dieser Waldboden. Das Moos. Die frischen „Blumerl“, die überall sprießen. Bärlauch, der manchmal meine Nase vernebelt. Die Duftspuren von all den Tieren. Ich sauge all die Gerüche ein. Ahhh… Immer der Nase nach. Ohne zu überlegen, wohin es geht. Immer wieder raschelt es im Laub oder ich höre Geräusche aus dem Wald. Ich hebe meinen Kopf und meine Ohren an, um besser lauschen zu können. Mein Frauli lacht dann immer, weil ich angeblich so lustig aufgeregt schaue. Sie hat ja keine Ahnung… wisst ihr, sie muss auch noch viel üben – das mit dem bewussten Wahrnehmen und präsent im Moment sein. Nein, Scherz. Sie macht das schon richtig, richtig toll. Dank mir, lernt sie brav. 😁
Dann gibt’s da auch so viele Abzweigungen am Weg. Ich lasse mich einfach treiben. Von links nach rechts. Vor und zurück. Herrlich, sag ich euch. Probiert das doch auch mal aus… Lasst euch auch mal treiben! Ohne Plan, ohne Ziel. Einfach los gehen. Und wahrnehmen. Die Farben, die Gerüche, die Geräusche. Im Moment sein und mit allen Sinnen wahrnehmen.
Wir drehen eine große Runde. Ich bin voll dabei. Und plötzlich stehen wir vorm Auto vom Frauli. „What?“ Das ging ja schnell. Oh schade, schon vorbei? Ich schau sie liebe an. Frauli meinte, das waren 1,5 Stunden. Krass. Da seht ihr mal, wie „hund“ sich im Moment verlieren und genießen kann.
Ich steige ins Auto ein – inzwischen mag ich Auto fahren – bekomm mein Leckerli und lass mich auf die Rückbank fallen. (Ja, ich fahre beim Frauli auf der Rückbank mit. Keine Sorge, ich bin gut gesichert.) Ich merke, dass ich eigentlich gut müde bin und döse ein wenig vor mich hin, bis wir wieder zuhause sind. Dort bekomme ich mein „Snacki“ und döse noch eine zweite Runde auf der weichen Couch.
OK… ich hab‘ nicht erzählt, dass ich im Wald auch immer üben muss, ob ich ja auf’s Frauli höre und es mich von den Gerüchen nicht völlig eingenommen hat. Aber auch das stört mich nicht. Ist halt „part of the deal“.
Ihr denkt euch vielleicht, „Pedro müsste man/frau sein“… Oh ja. Aber wie ihr wisst, waren meine Zeiten auch nicht immer so rosig. Die ersten 5 Jahre meines Lebens waren überhaupt nicht schön. Da hätte ich mich auch gerne „weggebeamt“ aus meinem kalten und unbequemen Zwinger. Allerdings hätte ich nicht gewusst wohin, denn ich kannte nichts anderes.
Heute weiß ich, wie schön eine weiche Couch unter meinem Po ist, wie wohltuend mein Platzi für meine Rücken ist, was leckeres und wohltuendes Essen ist, was Kuscheln bedeutet und wie erfrischend ein Bad im See sein kann.
Ich bin rundum glücklich.
Und wisst ihr, was der Unterschied zwischen mir und euch ist?
Ich genieße ganz einfach. Das Hier & Jetzt. Ist mir doch egal, was mal war oder was morgen passieren könnte. Jetzt ist es schön. Basta.
Ich kann weder meine Vergangenheit ungeschehen machen – und will es auch nicht, denn sie ist Teil meiner Identität. Ihr Zweibeiner hadert so oft damit. Lasst das. Es geht euch viel besser damit. Und ich kann auch nicht in die Zukunft schauen, also brauch‘ ich mir auch erst gar keine Sorgen machen, was morgen, übermorgen oder in einem Jahr sein könnte – oder eben auch nicht. Da verpass ich doch das Schöne jetzt!
Ich will euch noch etwas mitgeben, was mein „Frauli“ oft sagt – ich glaube auch, zu ihrer eigenen Erinnerung (haha):
„Leben können wir nur im Moment – im Hier und Jetzt. Alles andere sind Gedanken.“
YES, so ist es. Macht doch auch einmal einen Waldspaziergang und atmet. Ihr werdet sehen, das tut so gut!
Wenn ihr etwas über Atmung und Atemtechniken sowie Präsenz lernen wollt, dann kommt doch in die Breathwork Stunden von meinem Frauli und mir.
Ich bin ganz oft persönlich anwesend, um mit meiner Expertise zu unterstützen.
